Justizvollzugsanstalt Bielefeld-Brackwede:  Sozialdienst

 

Sozialdienst

Informationen zur Entlassungsvorbereitung, Ausländerberatung, Suchtberatung etc.
Sozialdienst Quelle: © S. Hofschlaeger / PIXELIO

Im Vollzug der Freiheitsstrafe soll der Gefangene fähig werden, künftig in sozialer Verantwortung ein Leben ohne Straftaten zu führen. Dies ist im § 2 StVollzG als Vollzugsziel festgeschrieben.

Aus diesem Vollzugsziel und dem daraus abzuleitenden Behandlungsauftrag ergeben sich für Sozialarbeit und Sozialpädagogik für die 8 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sozialdienstes vielfältige Arbeitsbereiche, in denen sie in Kooperation mit den Bediensteten des allgemeinen Vollzugsdienstes nach dem Auftrag des § 154 StVollzG tätig sind.

Sozialarbeit im Justizvollzug ist ein professionelles Angebot an inhaftierte Klienten, deren Angehörige und das System "Justizvollzug". Sie verfolgt das Ziel, den Klienten soziale und strukturelle Entwicklungen zu ermöglichen und dadurch deren Wiedereingliederungschancen zu erhöhen.

In der professionellen Sozialarbeit / Sozialpädagogik geht es vornehmlich um:

  • Information und Beratung der Klienten
  • Motivierung der Klienten zur Überprüfung ihrer Einstellungen
  • Vermittlung von Angeboten zur Erprobung neuer Handlungsmuster
  • Bedarfsgerechte Gestaltung vollzuglicher Angebote entsprechend den gesellschaftlichen Entwicklungen
  • Vermittlung in außervollzugliche Behandlungsangebote
  • Vernetzung vollzuglicher und außervollzuglicher Hilfsangebote
  • Weiterentwicklung der Institution zu einem sozialen Dienstleistungsträger für Inhaftierte.

Tätigkeitsbereiche des Sozialdienstes:

  • Ausländerberatung
    Aufgaben und Link zum Konzept der Ausländerberatung.
  • Konzepte
    Hier stellen wir Ihnen Konzepte zu folgenden Schwerpunkten zur Verfügung.
  • Soziales Training
    Aufgreifen von Schwierigkeiten, Verbesserung der Handlungskompetenz und Erkunden von Fähigkeiten sind Ziele des sozialen Trainings.
  • Suchtberatung
    Informationen der Suchtberatung zu Drogen-, Alkohol-, Medikamenten- sowie Glücksspielabhängige
  • Untersuchungshaftreduzierung
    Vor der Verkündung des Haftbefehls sind die Strafverfolgungsbehörden verpflichtet, zu prüfen, ob sich zur Sicherung des Gerichtsverfahrens mildere Maßnahmen als die Anordnung der Untersuchungshaft ergeben.

 

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