Justizvollzugsanstalt Bielefeld-Brackwede:  Hinter Gittern, 05.05.2004

 

Hinter Gittern, 05.05.2004

Hinter Gittern

  • Zurzeit sind 555 Männer und 92 Frauen in Bielefeld inhaftiert.

  •  252 männliche und 21 weibliche Beamte sorgen für die Sicherheit bei den männlichen Inhaftierten. 45 Frauen und fünf Männer bei den Weiblichen (inklusive der Anstaltsleitung, der Werkbetriebe und der Kantine).

  •  Alle Häftlinge werden regel-mäßig von den Beamten beurteilt: Inhalt der Beurteilung: Vorleben, Zeit im Gefängnis und Prognose für die Zukunft.

  •  Einige Häftlinge haben Hinweise wie BKV (Blutkontakt vermeiden; zum Beispiel bei bekannter HIV-Infektion oder Hepatitis). Der Hinweis BSM bedeutet: besondere Sicherungsmaßnahmen.

  •  Gefangene im Haus Sechs (Hochsicherheitstrakt) unterliegen besonderer Sicherungsmaßnahmen und haben eine Stunde Einzelfreigang, der ständig überwacht wird.

  • Die Post aller Strafgefangenen wird inhaltlich kontrolliert.

    • Strafgefangene dürfen zu Weihnachten, zu Ostern und zu einem von ihnen gewählten Tag ein Paket empfangen. Die Pakete dürfen nur Nahrungs- und Genussmittel sowie eine Tabakpfeife, 50 Pfeifenreiniger und eine Zigarren- oder Zigarettenspitze enthalten. Tabakwaren sowie Kaffee, Tee und deren Extrakte sind nur eingeschränkt zugelassen.

    • Nicht gestattet ist unter anderem die Zusendung von Getränken, gefüllten Schokoladenerzeugnissen und Nüssen in Schalen.

    • Inhaftierte, die sich in Untersuchungshaft befinden, dürfen eigene Bekleidung tragen.

    • Strafgefangene erhalten eine Grundausstattung. Beispielsweise: zwei Wolldecken, Schlafanzug, Kaffeekanne, Zahnputzbecher, Essschüssel und zwei Handtücher. Zur zweiten Grundausstattung gehören unter anderem ein Freizeitpullover, drei Unterhosen und drei Unterhemden.

    • Gehen Bekleidungsstücke verloren, müssen die Häftlinge einen Betrag, der 30 Prozent unter dem Neupreis liegt, bezahlen

      Vlothoer Anzeiger vom 05.05.2004




 

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